ergänzende Themen:

 

Vitamine

Vitamine als Hilfe beim Abnehmen?

Besonders die Gruppe der B-Vitamine hat sich als besonders beachtenswert herausgestellt, wenn es um die Gewichtsreduktion geht. Da eine gute Versorgung mit diesen Vitaminen unter anderem für eine gute Verstoffwechselung der Nahrung sorgt. Umso wichtiger ist es die Ernährung so ausgeglichen wie möglich zu gestallten um dem Körper eine möglicht gute Versorgung zu kommen zu lassen.

Nahrungsergänzungsmittel weil ein Vitaminmangel zu erwarten ist?

Deutschland ist ein Land des Überflusses, was das Nahrungsmittelangebot angeht. Ein extremer Vitaminmangel ist in Deutschland in der Regel daher nicht zu befürchten. Trotzdem tritt ein Vitaminmangel häufiger auf als man denkt. Da die Symptome für einen leichten Vitaminmangel unspezifisch sind, werden viele Befindlichkeitsstörungen häufig nicht auf diese Ursache zurückgeführt. Der beste Schutz vor einer unzureichenden Vitaminzufuhr ist eine konsequent umgesetzte ausgewogene Ernährungsweise, die alle Lebensmittelgruppen beinhaltet. Neben einer vielseitigen Lebensmittelauswahl sind auch schonende Zubereitungsmethode zu wählen, um nicht einen Großteil der enthaltenen Vitamine zu zerstören.

Welche Symptome sind bei einem leichten Vitaminmangel zu erwarten?

Die Symptome sind unterschiedlich je nachdem welches Vitamin fehlt. Die Beschwerden reichen beispielsweise von Müdigkeit, Leistungsschwäche und Appetitlosigkeit oder häufige Kopfschmerzen bis hin zu Hautproblemen und Sehbeschwerden.

Wann ist ein erhöhter Bedarf an Vitaminen zu erwarten?

Mit einem erhöhten Bedarf an Vitaminen ist beispielsweise in der Schwangerschaft und in der Stillzeit, bei erhöhtem Stress oder bei Hochleistungssportlern zu rechen. Ebenso brauchen Personen mit schweren Erkrankungen und dementsprechenden Medikamenten häufiger mehr Vitamine als dies normalerweise der Fall ist. Von Crash-Diäten ist abzusehen, da es auch hier häufig zu Mangelzuständen kommt.

Brauchen Raucher mehr Vitamine?

Früher ging man davon aus, dass Raucher ein Mehr an Vitamin A brauchen. Heute weiß man, dass genau dies nicht der Fall ist und die Wissenschaft musste Ihre Empfehlung revidieren. So wird heute empfohlen, dass Raucher auf keinen Fall Vitaminpräparate mit Vitamin A und Betakarotin zu sich nehmen sollen, da dies das Lungenkrebsrisiko deutlich erhöht. Dies wurde durch unterschiedliche groß angelegte Studien belegt.

Sinnvoll ist eine zusätzliche Gabe von Vitaminen nur bedingt. Die Gruppe der Vitamine lässt sich in die Gruppe der fettlöslichen und die der wasserlöslichen einteilen. Bekommt der Körper nun zuviel der wasserlöslichen Vitamine kann er sich dieser mit dem Urin zusammen entledigen. Bei fettlöslichen Vitaminen, den Vitaminen A, D, E und K, ist dies jedoch nicht möglich. Der Körper reagiert in diesem Fall mit recht unspezifischen Beschwerden wie Müdigkeit, fehlendem Appetit oder erhöhter Reizbarkeit. Eine zu hohe Vitaminzufuhr ist mit normalen Nahrungsmitteln praktisch nicht möglich, doch bei einer zu hohen Gabe von entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln durchaus möglich. Um dies zu vermeiden sollten entsprechende Mittel in Absprache mit dem Arzt eingenommen werden. Spätestens wenn Beschwerden aufgetreten sind, sollte der Arzt von der Einnahme unterrichtet werden um Ihm bei Erstellung der Diagnose zu helfen.

Worin stecken die Vitamine?

einige Quellen: verantwortlich für:

Vitamin A 

Lebensmittel tierischer Herkunft; Lebertran und Leber: 
durch  Provitamin A das aus pflanzlichen Lebensmitteln gedeckt wird; besonders in Karotten

Sehvorgang, Wachstum, Fortpflanzung und die Schleimhäute

Vitamin B1

Vollgetreide, Innereien, magerem Schweinefleisch und Hefe.

für den Stoffwechsel der Kohlenhydrate von großer Bedeutung. psychischer Labilität (Konzentrationsschwäche, Reizbarkeit, Depressionen) bei Mangel

Vitamin B2

Milch, Käse, Fleisch, Eiern, Getreideerzeugnissen, Leber und Seefischen Einfluss auf den Energiestoffwechsel aller Körperzellen.
Ein Mangel an Vitamin B2 führt unter anderem zu entzündlichen Hautveränderungen, Wachstumshemmung und in schweren Fällen zu Blutarmut (Anämie).
Vitamin B6 Leber, Vollkornprodukte, Nüsse, Hefe und Bananen Besonders im Stoffwechsel von Aminosäuren und Proteinen beteiligt ist. Ein Mangel an Vitamin B6 führt zu Hautveränderungen, Übererregbarkeit, Krämpfen und zu Blutarmut (Anämie).
Vitamin B12 Leber, Fisch, Eier, Milch, Käse  und Sauerkraut unter anderem an der Bildung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) beteiligt.

Vitamin C

Johannisbeeren, Kiwi, Tomaten, Paprika und Zitrusfrüchte Für die Bildung von Bindegewebe und Knorpel von Bedeutung ist, die Wundheilung fördert und die Resorption von Eisen begünstigt.
Vitamin D Darf aber verschiedenen Lebensmitteln  zugesetzt werden (z.B. Margarine). Der Körper bildet Vitamin D unter der Einwirkung von UV-Licht in der Haut. Für die Aufnahme von Calcium und Phosphat aus dem Darm fördernd. Außerdem ist Vitamin D an der Mineralisierung des Knochens beteiligt.
Vitamin E  Weizenkeimöl, Maisöl, Sonnenblumenkernen und -öl, Mandeln, Sojaöl, Blattgemüse und Leber. Die Bakterien der Darmflora sind in der Lage Vitamin K zu bilden.  Es schützt den Organismus vor schädlichen Oxidationen und stabilisiert die Zellmembranen.
 Vitamin K

Blattgemüse und Leber
Die Bakterien der Darmflora sind in der Lage große Mengen an Vitamin K zu bilden.

Vor allem an der Bildung der Blutgerinnungsfaktoren beteiligt ist.
Dies scheint zumindest teilweise zur Bedarfsdeckung beizutragen.


 

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Mineralstoffe

 

einige Quellen: verantwortlich für:

Natrium

bildet zusammen mit Chlorid als Kochsalz viele regulatorische Funktionen im Köper

Kalium

Gemüse, Hülsenfrüchte und Bananen notwendig für die Funktion der Nerven, alle Muskelbewegungen, die Aufrechterhaltung der Gewebsspannung und die Wirkung verschiedener Enzyme.

Calcium

Milch und Milchprodukte Aufbau von Knochen und Zähnen, Blutgerinnung, Muskelkontraktion, Erregungsleitung in den Nerven.
Magnesium Die meisten tierischen und pflanzlichen Lebensmittel enthalten Magnesium. für die Wirkung vieler Enzyme, Nervenfunktion , Muskelbewegung
Chlorid bildet zusammen mit Natrium als Kochsalz Gewebespannung, Bestandteil der Magensäure

Phosphat

eiweißreiche Lebensmittel wie Milch und Milchprodukte, Fleisch und Fisch Energieversorgung, Bestandteil von Knochen und Zähnen. Wird häufig z.B bei Schmelzkäse, Eiererzeugnissen, Kondensmilch und Fleischerzeugnissen zugesetzt.
Schwefel Fleisch, Eier, Milch, Milchprodukte  Nüsse und Hülsenfrüchte Bestandteil von bestimmten Aminosäuren und Vitaminen
Eisen dunkles Fleisch, Getreide (bes. Amaranth und Quiona) Kräuter Verbesserte Aufnahme bei gleichzeitiger Vit. C Gabe. Sauerstofftransport im Blut; Für die Wirksamkeit von einigen Enzymen benötigt wird.
Jod Meeresprodukte, angereichertes Speisesalz Baustein für die Schilddrüsenhormone;
für Wachstum, Gehirnentwicklung und Stoffwechsel;
Jodmangel in der Schwangerschaft führt beim Fötus zu schweren Entwicklungsstörungen.
Selen Fisch, Fleisch, Innereien und Nüsse Bestandteil einiger Enzyme

 

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Literatur: DGE info; Fachinformationen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V.